Beobachten mit dem FirstScope 76 ist kinderleicht: Setzen Sie das 20-mm-Okular ein und peilen Sie einfach ein Objekt an
(entweder am Tubus entlang oder mit Hilfe des optionalen Sucherfernrohrs), dann sollten Sie es bereits im Okular sehen.
Wenn Sie astronomische Objekte beobachten, werden Sie in der Regel hinter oder neben dem Teleskop stehen. Dann sehen Sie das
Bild um 180 Grad gedreht. Das erschwert die Orientierung zwar etwas, ist bei astronomischen Fernrohren aber normal und stört
auch nicht weiter - schliesslich sind Sterne auch bei höchsten Vergrösserungen nur Punkte. Wenn Sie von der Seite in das Teleskop
blicken, erscheint das Bild nur noch um einen bestimmten Winkel gedreht. Vielen Einsteiger-Teleskopen liegen bildaufrichtende Linsen
und Okulare bei, damit Sie auch terrestrische Objekte richtig herum sehen können. Allerdings kosten diese Zusatzoptiken zusätzliches
Geld und verschlechtern das Bild. Nicht umsonst versucht man, möglichst wenig Linsen zu verbauen, die das Bild verschlechtern oder
Licht schlucken können. Das FirstScope 76 ist das einzige Teleskop seiner Preisklasse, mit dem Sie auch ohne weitere Hilfsoptiken ein
aufrechtes, seitenrichtiges Bild sehen können - Sie müssen sich lediglich so vor das Teleskop stellen, dass Sie von vorne hineinschauen,
ohne im Bild zu stehen!
Der Blick auf Objekte in der Umgebung (links, Mitte) und auf die Sterne (rechts): In beiden Fällen schauen Sie nach links
(Gelb: der Strahlengang). Wenn Sie von hinten in das Teleskop blicken, steht das Bild auf dem Kopf (rundes Bild rechts), was bei
astronomischen Teleskopen so üblich ist. Bei der Mondbeobachtung würde man die Karte einfach auf den Kopf stellen. Für die Naturbeobachtung
können Sie ganz ohne weitere Hilfsmittel ein aufrechtes und seitenrichtiges Bild erhalten (rundes Bild links), wenn Sie vor dem Teleskop
sitzen oder stehen und das Teleskop zwischen Armbeuge und Hüfte durchschauen lassen.
Mehr Infos zum Strahlengang finden Sie hier